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Kollektivverträge sind schriftliche Vereinbarungen zwischen kollektivvertragsfähigen Körperschaften der ArbeitgeberInnen einerseits und der ArbeitnehmerInnen andererseits, die zur Regelung von Entlohnungs- und Arbeitsbedingungen abgeschlossen werden. Es gibt aber nicht nur den einen Kollektivvertrag, sondern eine Vielzahl von Varianten – darunter auch die Zusatzkollektivverträge.

Es bestehen Generalkollektivverträge, die von der WKÖ und dem ÖGB ausverhandelt werden und für alle Beschäftigen in Betrieben gelten, für die die Kammern der gewerblichen Wirtschaft die Kollektivvertragsfähigkeit besitzen. Zum Beispiel über die Karfreitagsregelung im Jahr 1952, die Einführung der 45-Stundenwoche im Jahr 1959, der etappenweisen Einführung der 40-Stunden-Woche im Jahr 1969, den Begriff des Entgelts und das Urlaubsgesetz ab 1. September 1974.

Der Rahmenkollektivvertrag umfasst ganze Branchen. Er regelt das Rahmenrecht wie Arbeitszeit und Krankenstand. Lohntafeln werden dann pro Branche/Bundesland extra festgelegt.